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Shopify Verpackung: Pakete, Gewicht und Verpackungsgesetz

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In Shopify legst du in den Versandeinstellungen Pakete mit Maßen und Gewicht an, damit Gewichtstarife und berechnete Versandkosten stimmen; in Deutschland registrierst du deine Verpackungen außerdem laut IHK Dortmund im Verpackungsregister LUCID. Das Paketgewicht wirkt sich direkt auf die Versandkosten im Checkout aus, denn Shopify rechnet es zum Gewicht der Produkte dazu.

Pakete anlegen

Laut der Hilfeseite Pakete einrichten (Stand 23. Oktober 2026):

  1. Öffne Einstellungen > Versand und Zustellung.
  2. Klicke im Bereich Pakete auf Paket hinzufügen.
  3. Gib einen Paketnamen ein, etwa „Karton M“, und wähle die Verpackungsart.
  4. Trag Maße und Leergewicht ein.
  5. Setze bei deinem häufigsten Karton das Häkchen bei Als Standardpaket verwenden.
  6. Klicke auf Paket hinzufügen.

Produkte, die immer in einen bestimmten Karton gehen, bekommen dieses Paket direkt zugewiesen. Diese Zuweisung gilt nur, wenn das Produkt allein verschickt wird; bei Bestellungen mit mehreren Artikeln rechnet Shopify mit dem Standardpaket.

Standardpaket und Gewicht

Das zählt, wenn du nach Gewicht abrechnest oder Versandkosten vom Versanddienstleister berechnen lässt; bei Pauschaltarifen spielt das Paket für den Checkout keine Rolle. Shopify addiert das Gewicht des Standardpakets zum Gewicht der Produkte und wählt danach den Tarif.

Rechenbeispiel, nach dem Muster der Hilfeseite: Deine Tarife sind 0 bis 4,99 kg für 4,90 € und 5 bis 9,99 kg für 6,90 €. Eine Bestellung wiegt 4,90 kg. Mit einem Standardpaket von 0,18 kg kommt sie auf 5,08 kg und landet im teureren Tarif. Das ist richtig so, denn der Versanddienstleister wiegt das Paket mit Karton. Fehlt das Paketgewicht in Shopify, berechnest du Kund:innen zu wenig und zahlst die Differenz selbst.

Außenmaße messen

Die Maße, die Versanddienstleister für Kartons angeben, beziehen sich laut Shopify manchmal auf den Innenraum. Für Shopify misst du die Außenmaße, weil sie für die Versandkosten zählen. Wählst du ein Paket eines bestimmten Versanddienstleisters als Grundlage für die Tarife im Checkout, zeigt der Checkout nur Tarife dieses Dienstleisters.

Packen mit Pickliste

Bei vielen Bestellungen am Tag hilft eine Pickliste: eine Liste aller Artikel, die für mehrere Bestellungen aus dem Lager geholt werden müssen, mit SKU, Menge und Variante. Dafür brauchst du die App Shopify Order Printer. Laut Shopify druckst du Picklisten für bis zu 50 Bestellungen auf einmal und legst bis zu 15 Vorlagen an; eigenen Code erlaubt die Vorlage nicht. Wenn dir Packen und Versand über den Kopf wachsen, übernimmt ein Fulfillment-Dienstleister; wie du einen auswählst, steht in unserem Beitrag zu 3PL-Dienstleistern.

Verpackungsgesetz und LUCID

Laut der IHK Dortmund gilt seit dem 1. Juli 2022 in Deutschland die Registrierungspflicht im Verpackungsregister LUCID für alle Verpackungen. Die Registrierung ist ein eigener Schritt; ob du zusätzlich mit einem dualen System einen Vertrag brauchst und welche Mengen du melden musst, klärst du über das Verpackungsregister oder deine IHK.

Plane die Registrierung vor deinem ersten Versand ein. Verschickst du ins Ausland, gelten dort eigene Regeln; was Shopify für Sendungen außerhalb der EU verlangt, steht in Versand ins Ausland. Für Pauschaltarife brauchst du Pakete im Checkout übrigens nicht; sie zählen nur bei Gewichtstarifen und vom Versanddienstleister berechneten Tarifen. Mehr zu Versand und Rücksendungen findest du im Bereich Versand und Retouren.