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Conversion-Rate-Optimierung für Shopify: Berichte und Tests

Updated , first published · 3 min read

Conversion-Rate-Optimierung für Shopify beginnt mit einem Bericht: Unter Statistiken > Berichte zeigt die „Aufschlüsselung der Conversion-Rate“, an welchem Schritt Besucher:innen abspringen, und „Sitzungen nach Gerät“, mit welchen Geräten Besucher:innen kommen. Erst dann änderst du gezielt die Seite, die verliert. Ob eine Änderung wirklich hilft, prüfst du ab dem Grow-Tarif mit einem A/B-Test über Shopify Rollouts; ein Vergleich zweier Monate mischt Saison und Werbung mit hinein.

Erst messen

Wie die Aufschlüsselung der Conversion-Rate rechnet, steht in unserem Überblick zu Shopify Analytics. Ein Rechenbeispiel: Von 5.000 Sitzungen legen 400 etwas in den Warenkorb (8 %), 150 erreichen den Checkout (3 %), 90 kaufen (1,8 %). Der größte Verlust liegt hier zwischen Besuch und Warenkorb, also auf Produkt- und Kollektionsseiten.

Lies dazu „Sitzungen nach Landing-Page“ (wo kommen Besucher:innen an?) und „Suchen ohne Ergebnisse“ (was suchen sie vergeblich?). Wie du die Berichte filterst und als eigene Auswertung speicherst, steht in unserem Überblick zu Shopify Analytics. Vergleiche Zeiträume nicht über den 21. bis 23. September 2026 hinweg, als Shopify die Messung von Sitzungen umgestellt hat.

Auf dem Handy

Lass dir die Conversion-Rate nach Gerätetyp anzeigen, etwa über Sidekick. Ist sie auf dem Handy deutlich niedriger, prüfe auf einem echten Smartphone:

  • Sind Preis, Varianten und Kaufen-Button sichtbar, ohne zu scrollen?
  • Lädt die erste Ansicht schnell? Laut Shopify sind Theme, Apps und Code von Drittanbietern die größten Faktoren für die Ladezeit; die Web-Performance-Berichte zeigen echte Messwerte deiner Besucher:innen. Was am Theme bremst, zeigt unser Beitrag zu Lazy Loading.
  • Überdecken Pop-ups, Cookie-Banner oder Chat-Fenster den Button?
  • Funktionieren die Express-Zahlungen wie Apple Pay und Google Pay?

Wie du die mobile Ansicht im Theme-Editor änderst und auf dem Handy prüfst, zeigt unser Beitrag Shopify mobile Ansicht ändern.

Hebel nach Schritt

Wo du verlierst Was du prüfst Mehr dazu
Besuch bis Warenkorb Produkttitel, Bilder, Preis mit Versandkosten, Bewertungen, Verfügbarkeit Social Proof
Suche ohne Ergebnis Synonyme, Schreibweisen, fehlende Produkte Bericht „Suchen ohne Ergebnisse“
Warenkorb bis Checkout unerwartete Versandkosten, fehlende Zahlungsarten, Mindestbestellwert Versandeinstellungen
Checkout bis Kauf Express-Zahlungen, Layout, Pflichtfelder Checkout anpassen

Nimm dir pro Woche nur einen Schritt vor; weitere Anleitungen dazu sammelt der Bereich Shop betreiben. Wer gleichzeitig Bilder, Preise und Checkout ändert, weiß hinterher nicht, was gewirkt hat.

Testen mit Shopify Rollouts

Laut Shopifys Hilfe zu den Voraussetzungen von Rollouts gibt es Rollouts ab dem Basic-Tarif und Experimente, also A/B-Tests, ab dem Grow-Tarif. Ein Experiment teilt die Besucher:innen standardmäßig 50 zu 50 zwischen der bisherigen und der geänderten Version auf und wertet Onlineshop, Warenkorb und Checkout aus. Daneben gibt es Launch (die Änderung bleibt dauerhaft) und Event (die Änderung gilt für einen Zeitraum und wird danach zurückgenommen).

Experimente laufen nur im Onlineshop. Vintage-Themes und Änderungen an Liquid-Vorlagen sind dabei ausgeschlossen. Ein Katalog oder ein Rabatt kann immer nur in einem laufenden Rollout stecken. Plane so, dass genug Besuche zusammenkommen, bevor du das Ergebnis liest.

Personalisierung mit Shopify-Bordmitteln

Automatisch erzeugte Produktempfehlungen passen sich laut Shopify an Produktänderungen und das Verhalten der Kundschaft an; wie du sie einrichtest, steht in unserem Beitrag zum Upselling. Kund:innen mit E-Mail-Einwilligung kannst du in Shopify Messaging nach Segmenten getrennt anschreiben, zum Beispiel wiederkehrende Kund:innen anders als Erstkäufer:innen. Kundenkonten, Empfehlungen und Segmente im Zusammenspiel beschreibt unser Beitrag zur Personalisierung für Stammkund:innen.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Conversion-Rate für einen Shopify-Shop? Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil sie von Branche, Preis und Traffic-Quelle abhängt. Vergleiche deinen Shop mit sich selbst: dieselbe Kennzahl im Vormonat oder Vorjahr, getrennt nach Gerät und Quelle.

Kann ich in Shopify ohne App A/B-Tests machen? Mit Shopify Rollouts gibt es ab dem Grow-Tarif Experimente, die Besucher:innen auf zwei Versionen aufteilen. Sie laufen nur im Onlineshop; Vintage-Themes sind ausgeschlossen.

Welchen Bericht öffne ich zuerst? Die „Aufschlüsselung der Conversion-Rate“ unter Statistiken > Berichte. Sie zeigt, an welchem Schritt die meisten Sitzungen enden, und damit, welche Seiten du zuerst ansiehst.

Brauche ich eine App für CRO? Für den Anfang reichen Shopifys Berichte und Rollouts ab dem Grow-Tarif; eine kostenlose Heatmap-App ergänzt sie, wie unser Beitrag zur Heatmap für Shopify zeigt. Eine kostenpflichtige App lohnt sich erst, wenn du weißt, welches Problem sie lösen soll.

Wie lange sollte ein A/B-Test laufen? Shopify legt beim Erstellen eines Rollouts ein Enddatum fest, das du anpassen kannst. Lies das Ergebnis erst, wenn beide Versionen genug Besuche hatten, um Zufall auszuschließen.